Jugendzentrum

Jugendzentrum

Projekt Jugendkulturzentrum

Jede / Jeder ist eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und im Jugendzentrum

mitzuwirken. Grundlage für die Arbeit im Jugendzentrum ist laut Bayerischem

Jugendring der Grundgedanke der Selbstbestimmung, Selbstverantwortung

und Selbstorganisation.

Die Seele des Jugendzentrums liegt im sogenannten offenen Treff – das JUZ ist zu festen Zeiten für jeden offen. Hier gibt es Getränke, Anregungen für die Freizeitgestaltung und Hilfe in vielen Lebenslagen. Die Jugendlichen finden hier die Möglichkeit zum Reden, Billard und Kicker spielen, Kennenlernen und Musik hören. Mit dem Jugendzentrum wurde eine echte Alternative zu kommerziellen Einrichtungen wie Gaststätten und Spielhallen geschaffen. Die offenen Treffs werden von Erwachsenen ehrenamtlich begleitet.

 

Öffnungszeiten

Dienstag - Donnerstag 16:00 Uhr - 20:00 Uhr

Freitag 16:00 Uhr - 21:30 Uhr

 

Die Ferienbetreuung fand im Jahr 2016 an 22 Tagen statt. Die Betreuung wurde in der Zeit von 07:30 Uhr - 15:00 Uhr angeboten. 

JUZ Blickwinkel

 


Z e i t r e i s e - wie entstand das heutige Jugendzentrum?

1996

Kinder- und Jugendbeirat gegründet (Familie Haas, Familie Moser, Eva Rehbein, Karl Ziegler, Sigi Heilmeier u.v.m.)

→ Fragebogenaktion "Was fehlt in Haag"

   (Ermittlung der Wünsche und Bedürfnisse der Haager Jugendlichen)


→ Kummerkästen wurden aufgehängt

→ Generationenfest in der AWO

→ Organisation von Teenie-Discos

→ Erarbeitung eines Veranstaltungskalenders "Powerpost", eine Broschüre, in der alle Angebot der Haager Vereine für Kinder und Jugendliche zusammengefasst waren

*  Arbeitskreis Jugendraum

    (scheiterte an mangelnden Räumlichkeiten)

* Jobbörse für Teenies

    (scheiterte an mangelnden Angeboten)

* Kino für Jugendliche

    (wurde von Jugendlichen nicht angenommen)

* Arbeitskreis "Internet-Cafe"

     (3 Jahre erfolgreich; dann mangels Interesses eingeschlafen)

* Arbeitskreis "OpenAir unterm Turm"

    (jährlich bis zur Schließung Schlossturm)


"Neuanfang 2002"

Juni 2002

Eva Rehbein (Kinder- und Jugendreferentin des Markt Haag) lädt Haager Jugendliche ins AWO Heim -> Arbeitskreis Jugendraum gründet sich neu

Juli 2002

Eva Rehbein beantragt Räume für Jugendliche

Gemeinderat: Räume im Leprosenheim werden neu verteilt; Jugendliche können Räume bekommen, wenn Eva Rehbein bis zur nächsten Sitzung Nutzungskonzept vorlegt


14.10.2002

Sitzung mit Bürgermeister Dumbs → Nutzungskonzept geändert; erst Verein gründen, dann Genehmigung Gemeinderat

30.10.2002

Gründungsversammlung Jugendinitiative Projektteam Jugentreff e.V. (ProJu ) im AWO Heim

2004


Markt Haag schließt Mietvertrag mit ProJu für Räumlichkeiten im Leprosenheim (Wasserburger Straße 25)

→ wöchentliche Treffen; Einrichtung/Planung des "Haager JUZ"

→ Eva Rehbein übernimmt ehrenamtlich die Aufgaben eines gemeindlichen Jugendpflegers

* wöchentliche Treffen

* Veranstaltungen (Party, Kino, Rock unterm Turm)

* Präventionsprojekte / Jugendtheater / usw.

Sep 2007 Markt Haag schließt Kooperationsertrag mit Brücke Erding / Teilzeitstelle gemeindliche Jugendpflegerin Julia Kühnert
Feb 2008

Eva Rehbein stellt Antrag im Gemeinderat:


a) Trägerschaft soll Gemeinde übernehmen und Nutzungsvereinbarung mit ProJu schließen

b) Erweiterung der Räumlichkeiten → ganze 1. Etage/Umbau (für sinnvollen Betrieb sind die vorhandenen Räumlichkeiten zu klein)

c) Umbau Leprosenheim ruhen lassen, bis Räumlichkeiten im Zehentstadel fertig

→ Antrag wurde a b g e l e h n t  → soll so laufen wie bisher → Umbau des Leprosenheim zum Vereinshaus

2009 Eva Rehbein beantragt die Wiederbesetzung Jugendpflegestelle (ProJu spricht: Sind überfordert…)

→ Antrag wurde a b g e l e h n t  / man sieht keinen Bedarf

→ Eva Rehbein sucht alternativen Träger


Herbst 2010
Familienzentrum Haag e.V. (FAM) übernimmt Trägerschaft des JUZ
2014

Umzug des JUZ in das „alte Kino“ Mühldorfer Straße 4

In den neuen Räumen ist endlich eine Erweiterung der Öffnungszeiten von 1 auf 4 Nachmittage/Abende möglich.