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Weihnachtsgrüße der Bürgermeisterin

Wir sind stark, wenn wir zusammenhalten:
 

die Starken und Schwachen, die Jungen und Alten.
 

Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Satz von Kurt Tucholsky klingt wie eine Selbstverständlichkeit. Doch je mehr ich darüber nachdachte, kamen mir große Zweifel, ob er überhaupt stimmt. Ist es denn nicht eigentlich besser, wenn die Starken zusammenhalten, denn die schaffen doch mehr, wenn sie die Schwachen nicht mitziehen müssen? Oder sind nicht die Jungen immer im Vorteil? Sie haben doch mehr Kraft und Energie, wachsen mit neuen Technologien auf und ihnen gehört die Zukunft. Das Leben lehrt jeden von uns, dass Kurt Tucholsky Recht hat. Jeder hat einmal eine Phase, wo er eher zu den Schwachen gehört, sei es in der Schule, bei gesundheitlichen Problemen oder wenn er unter Stress steht. Da ist es gut, wenn einer hilft. Und das kann gut und gerne jemand sein, der selber nicht der Stärkste ist oder der vielleicht schon älter ist. „Wir müssen jetzt zusammenhalten“, heißt es oft nach Naturkatastrophen, Krisen oder tragischen Ereignissen. Es ist bewundernswert und erstaunlich, wie der Zusammenhalt in Ausnahmefällen funktioniert. Es werden Spenden gesammelt, Hilfstransporte organisiert und oft arbeiten die Helfer bis zur Erschöpfung. Nur so können die Betroffenen auch wieder das Gefühl bekommen, dass es für sie weitergeht.

 

Doch nicht nur im Notfall ist es wichtig zusammenzuhalten.  Ich wünsche uns und Ihnen, dass wir den Zusammenhalt auch im Alltag in Haag spüren. 

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen auch im Namen des Haager Marktgemeinderates ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes neues Jahr 2019!

 

Ihre Bürgermeisterin

Elisabeth Schätz, 1. Bürgermeisterin