Aktuelles

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Corona-Schnelltest im Haager Bürgersaal

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch, Freitag: 17.00 bis 19.00 Uhr
 

Hier ⇒ geht's zur Registrierung und Online-Anmeldung.

Corona-Schnelltest im Testzentrum Haag

Testzentrum Haag

Am Schachenfeld 1
83527 Haag in Oberbayern
Deutschland

Alexandra Lefin, Michael Welsch
Telefon-Nr.: 0170 / 6190059
E-Mail-Adresse: info@coronatest-haag.de
 

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 16 Uhr - 20 Uhr

Samstag: 14 Uhr - 16 Uhr

Sonntag: 16 Uhr - 20 Uhr
 

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Impfaktion im MVZ Haag am 16.12.2021

Sonderimpftage im Haager Bürgersaal

Am Samstag den 20.11 und 11.12. haben wir einen Sonderimpftag an verschiedenen Standorten im Landkreis Mühldorf geplant.
Hiermit lädt der Landkreis Mühldorf a. Inn alle Bürger ab 12 Jahren dazu ein, unabhängig des Wohnortes, an dieser Aktion teilzunehmen.

Zusätzliche regionale Regelungen für Hotspots mit Inzidenz über 1.000

Aktuelle Regelungen in Bayern (Stand 24.11.2021) - inzidenzunabhängig:

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte:

Der gemeinsame Aufenthalt im privaten sowie öffentlichen Raum ist somit Personen, die weder geimpft noch genesen sind, nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie Angehörigen eines weiteren Hausstandes gestattet, soweit eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird.

Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, zählen nicht dazu. Ehegatten, Lebenspartner sowie Partner gelten auch als ein Hausstand, wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten.


Verbot von Veranstaltungen, Schließung von Einrichtungen und Betrieben (ab Donnerstag, den 25. November):

Alle Veranstaltungen, Einrichtungen etc., die der 2G bzw. 2G plus Regelung unterliegen, sind grundsätzlich untersagt bzw. geschlossen. Dazu gehören insbesondere die folgenden Bereiche im Innen- und Außenbereich:

  • Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten
  • Sportstätten (Fitnessstudios, Sportplätze etc.; Spielplätze im Außenbereich sind davon nicht betroffen!)
  • Kulturveranstaltungen
  • Freizeiteinrichtungen
  • Gastronomie
  • Beherbergung
  • Hochschulen (Umstellung auf digitale Vorlesungen)
  • Bibliotheken und Archive
  • Außerschulische Bildungsangebote
  • Körpernahe Dienstleistungen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind

Ausnahmen von der Untersagung bzw. Schließung bestehen für die folgenden Bereiche:

  • Schulsport sowie der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufs- sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader
  • Abhol- und Lieferservice in der Gastronomie sowie nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen
  • Friseur (Zutritt mit 2G) sowie körpernahe Dienstleistungen für medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen
  • Übernachtungsangebote für zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Aufenthalte
  • Prüfungen im Rahmen der Hochschulen und der außerschulischen Bildung

In Betrieben des Groß- und Einzelhandels sowie in Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Kundenverkehr darf die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher sein als ein Kunde je 20 m² der Verkaufsfläche.

 


Regelungen für Beschäftigte:

Beschäftigte, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Kontakt zu anderen Personen (z.B. Mitarbeiter, Kunden) haben, dürfen Arbeitsstätten nur noch unter der Einhaltung der 3G Regelung betreten. Beschäftigte müssen also einen Impf-, Genesenen oder aktuellen Testnachweis mit sich führen oder beim Arbeitgeber hinterlegt haben. Ungeimpfte, nichtgenesene Beschäftigte dürfen die Arbeitsstätte lediglich ohne Testnachweis betreten, wenn Sie unmittelbar vor Dienstantritt ein Testangebot des Arbeitgebers wahrnehmen.

Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen insofern an jedem Arbeitstag ein Nachweis über eine aktuelle Antigenschnelltestung verfügen (PCR-Testung 48 h gültig).

Gelten nach den Regelungen der 15. BayIfSMV strengere Zugangsbeschränkungen für Beschäftigte, finden diese vorrangig Anwendung.


Maskenpflicht:

In Gebäduden und geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich eine FFP2-Maskenpflicht. Von der FFP2-Maskenpflicht ausgenommen bleiben Schulen und der Arbeitsplatz.

Unter freiem Himmel besteht Maskenfplicht bei Veranstaltungen nach § 4 der 15. BayIfSMV. 

Davon ausgenommen sind:

  • Privaträume
  • Kinder unter sechs Jahren
  • Personen, denen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist unter Vorlage eines Attests
  • jeder feste Sitz- oder Stehplatz unter Einhaltung des Mindestabstands zu anderen festen Plätzen, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind
  • Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt

Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht ausnahmelos.


Kontaktdatenerfassung:

Die Kontaktdatenerhebung ist seit auf Schwerpunktbereiche mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (spreading) beschränkt.

Das sind:

  • Veranstaltungen ab 1.000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien 
  • körpernahe Dienstleistungen
  • Gemeinschaftsunterkünfte (z. B. Schlafsäle in Jugendherbergen )

In allen anderen Bereichen entfällt die Kontaktdatenerhebung.



3G im öffentlichen Personenverkehr:

Für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und des öffentlichen Personenfernverkehrs gilt die 3G Regelung. Ausgenommen davon sind Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren.


Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen:

Beschäftigte und Besucher dürfen unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen lediglich mit einem aktuellen Testnachweis betreten. Für geimpfte und genesene Beschäftigte sind drei Testungen pro Woche ausreichend.  Kinder unter 6 Jahren gelten dabei als getestet. Darunter fallen die folgenden Einrichtungen:

  • Krankenhäuser,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, wobei Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen auch dann umfasst sind, wenn dort keine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • Entbindungseinrichtungen,
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit den zuvor genannten Einrichtungen vergleichbar sind.
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen
  • Rettungsdienste.,
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen     (z. B. Pflegeeinrichtungen, besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen),
  • sowie vergleichbare ambulante Pflegedienste und Unternehmen.

Weihnachtsmärkte

Jahresmärkte, insbesondere Weihnachtsmärkte, sind untersagt. 


Schulen:

In den Schulen gilt eine Maskenpflicht im Schulgebäude. Die Maskenpflicht gilt auch am Platz und unabhängig vom Mindestabstand. Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 können eine textile Mund-Nasen-Bedeckung tragen, alle übrigen Schüler müssen medizinische Gesichtsmasken tragen.


Kindertageseinrichtungen, organisierte Spielgruppen:

Die Betreuung der Kinder muss in festen Gruppen erfolgen.


Gottesdienste und Versammlungen i.S.d. Art. 8 GG:

Der Veranstalter kann zwischen zwei Möglichkeiten wählen:

  • Einhaltung der 3G-Regel: keine Beschränkung der Personenzahl
  • Keine Anwendung 3G-Regel: Beschränkung der Personenzahl nach Platzangebot

3G Handlungsleitfaden für Mitarbeiterkontrollen

Die bayerische Staatsregierung hat den angekündigten und offiziellen Handlungsleitfaden für die 3G-Kontrolle der Beschäftigten im Betrieb veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass ab Montag, den 15. November 2021 diesbezüglich eine verschärfte Regelung im Landkreis gilt.

In allen Betrieben gilt für Beschäftigte mit Kontakt zu anderen Personen im Rahmen der Tätigkeit die 3G-Regel. Beschäftigte, die weder geimpft noch genesen sind, müssen somit an zwei Tagen pro Woche über einen Schnelltest-Nachweis verfügen. Sollte der Testnachweis durch Selbsttest erfolgen, muss dieser im 4-Augen-Prinzip mit dem Mitarbeiter im Unternehmen durchgeführt werden. Lediglich die Ausgabe von Testmöglichkeiten reicht nicht aus.

Damit wird die 3G-Regel am Arbeitsplatz auf den ÖPNV, Handel sowie auf Betriebe mit weniger als 10 Beschäftigten ausgeweitet. Daher gilt in unserer Region eine schärfere Regelung als im Handlungsleitfade aufgeführt. Dennoch können Sie sich an diesem orientieren.

In Betrieben, Einrichtungen und Veranstaltungen, die derzeit für die Kunden nur nach 2G zugänglich sind, gilt für das Personal 3G+. Wer nicht geimpft oder nicht genesen ist, muss an zwei verschiedenen Wochentage einen Testnachweis vorlegen. In Betracht kommt hier aber nur ein PCR-Test.

In Betrieben der Gastronomie, Beherbergung und körpernahen Dienstleistungen gilt für das Personal ebenfalls 3G+. Wer nicht geimpft oder nicht genesen ist, kann hier anstatt zwei PCR-Test auch an jedem Arbeitstag einen Schnell- oder Selbsttest vor Arbeitsbeginn im Betrieb durchführen.

Der Leitfaden behandelt im FAQ-Stil folgende Fragen: 
                                                        
1. Was gilt für Betriebe, wenn die Ampel auf „rot“ schaltet?
2. Darf der Arbeitgeber in diesem Fall fragen, ob Beschäftigte geimpft sind?
3. Wie sollte die Prüfung des „G-Status“ ablaufen?
4. Was darf der Arbeitgeber mit den Daten machen, d. h. darf er sie speichern, wenn ja,
wie lange und wo? Wer darf darauf zugreifen?
5. Darf der Arbeitgeber die Daten auch z. B. dafür nutzen, den Außendienst von Beschäftigten zu planen?
6. Darf ein Betriebsinhaber auch den Impf-, Genesenen- und Teststatus von betriebsfremden Personen verarbeiten?
7. Wie muss der Test ablaufen?
8. Wer zahlt den Test?
9. Was passiert, wenn Beschäftigte keine Nachweise vorlegen / den Test verweigern?
10. Was sind die Folgen, wenn sich Beschäftigte nicht an die Vorgaben halten?
11. Kann der Arbeitgeber auch 3G-Daten verarbeiten, wenn keine „rote Ampel“ vorliegt?
12. Ändert sich durch die Ausrufung des Katastrophenfalls etwas?
 
Sie finden den Handlungsleitfaden auch hier: Handlungsleitfaden.

Neue Zugangsbeschränkungen für Gastronomie, Beherbergung, Betriebe sowie Pflegeeinrichtungen

Die Landkreise Mühldorf a. Inn, Altötting Traunstein, Berchtesgadener Land und Miesbach sowie die Stadt und der Landkreis Rosenheim sind weiterhin besonders stark von Corona-Neuinfektionen betroffen. Die Lage in den Kliniken der Region ist besorgniserregend. Ergänzend zum Katastrophenfall, den der Freistaat Bayern nun ausgerufen hat, haben sich die Landräte der oben genannten Landkreise und der Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim mit der Regierung von Oberbayern abgestimmt und auf weitergehende Maßnahmen verständigt, die am Montag, 15. November, in Kraft treten.

2G in Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben

Für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe findet die 2G-Regelung Anwendung. Der Zugang zu diesen Bereichen ist somit nur noch geimpften und genesenen Personen sowie Kindern unter 12 Jahren gestattet. Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, erhalten mit einem aktuellen PCR-Test Zutritt zur Einrichtung, wenn der Betreiber dies gestattet. Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt, bei denen 2G gilt, müssen wöchentlich zwei PCR-Testungen (oder einen Schnelltest/ Selbsttest unter Aufsicht an jedem Arbeitstag) vornehmen, wenn sie weder geimpft noch genesen sind.
Für bereits angereiste Übernachtungsgäste gilt die bisherige Regelung der "Roten Ampel" vorübergehend bis einschließlich 21.11.2021 weiter. Der Gastgeber kann dabei von dieser Übergangsregelung Gebrauch machen oder die Verschärfung umgehend umsetzen.

3G-Plus für Besucher von Pflegeeinrichtungen

Für Besucher von Pflege- und Behinderteneinrichtungen gilt 3G-Plus. Die Sonderregelung für Schüler und Schülerinnen besteht weiterhin: Diese können Pflegeeinrichtungen ohne aktuellen PCR-Test besuchen. Die Sterbebegleitung ist weiterhin jederzeit zulässig. Die Maskenpflicht für alle Besucher entsprechender Einrichtungen bleibt trotz der Vorlage eines PCR-Tests weiterhin bestehen.

3G-Regel für alle Betriebe

In allen Betrieben gilt für Beschäftigte mit Kontakt zu anderen Personen im Rahmen der Tätigkeit die 3G-Regel. Beschäftigte, die weder geimpft noch genesen sind, müssen somit an zwei Tagen pro Woche über einen Schnelltest-Nachweis verfügen. Damit wird die 3G-Regel am Arbeitsplatz auf den ÖPNV, Handel sowie auf Betriebe mit weniger als 10 Beschäftigten ausgeweitet.
Sind gemäß der 14. BayIfSMV weitergehende Einschränkungen als die 3G-Regelung für die Beschäftigten festgelegt, bleiben diese unberührt.

Die Allgemeinverfügung tritt am 15.11.2021 in Kraft. Sie gilt befristet bis zum Ablauf des 24.11.2021.

"Der Trend in unserem Landkreis ist leider ungebrochen, die Zahl der Infektionen steigt und steigt", sagt Mühldorfs Landrat Max Heimerl. "Deshalb sind weitere Maßnahmen dringend geboten, um eine Überlastung der Kliniken in der Region abzuwenden und noch mehr Todesfälle zu verhindern. Ich hoffe und setze darauf, dass jetzt auch Bund und Land weitere Maßnahmen umsetzen, die den Trend brechen und zur Entspannung beitragen."

Regelungen im Landkreis Mühldorf a. Inn ab 7. November

Mit der Änderung der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zum 06.11.2021 wurden die Krankenhausampel umfassend angepasst. Angesichts des durchaus unterschiedlichen Infektionsgeschehens in den verschiedenen Regionen Bayerns wurde eine regionale Regelung eingeführt, nach der in Hotspotregionen die Maßnahmen entsprechend einer landesweiten roten Krankenhausampel zum Tragen kommen.

Aufgrund der Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 300 im Landkreis Mühldorf a. Inn sowie einer Auslastung des Leitstellenbereichs Traunstein der zur Verfügung stehenden Intensivbetten von mindestens 80 Prozentpunkten ist der Landkreis Mühldorf a. Inn als regionaler Hotspot einzustufen. Die Bekanntmachung wurde am  06.11.2021 veröffentlicht, somit gelten ab Sonntag, 7. November 2021, im Landkreis Mühldorf a. Inn die folgenden Bestimmungen:

Verschärfung von 3G auf die 2G-Regelung

Für alle Veranstaltungen, Einrichtungen etc., die gemäß der 14. BayIfSMV der 3G-Regelung (bzw. 3G plus) unterliegen, findet die 2G-Regelung Anwendung. Der Zugang zu diesen Bereichen ist somit nur noch für geimpfte und genesene Personen sowie unter 12-Jährige gestattet. Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt müssen wöchentlich zwei PCR-Testungen vornehmen, wenn sie weder geimpft noch genesen sind.

Die Bereiche der Gastronomie, Beherbergungsunternehmen und körpernahe Dienstleistungen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind, bleiben von der Hotspotregelung unberührt. Aufgrund des landesweiten Gelben Stufe der Krankenhausampel, die ebenfalls am 7. November 2021 in Kraft tritt, gilt in diesen Bereichen 3G plus. Zusätzlich zu den geimpften und genesenen Personen sowie unter 12-Jährigen ist der Zugang zu diesen Einrichtungen Schülerinnen und Schülern sowie Personen, welche einen aktuellen PCR-Test vorlegen können, gestattet. Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigten und ehrenamtlich Tätigen mit Kundenkontakt müssen wöchentlich zwei PCR-Testungen vornehmen, wenn sie weder geimpft noch genesen sind.

FFP2-Maske als Maskenstandard

Im Landkreis Mühldorf a. Inn gilt, wie bereits vorläufig in der Allgemeinverfügung vom 29.10.2021 für den Landkreis angeordnet, die FFP2-Maske als Maskenstandard. Für alle Bereiche, in denen eine Plicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske gilt, gilt nun die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und 16. Geburtstag können weiterhin eine medizinische Gesichtsmaske tragen. In den Schulen gelten die gewohnten Sonderregeln (Stoffmaske in der Grundschule, im Übrigen medizinische Maske).

3G am Arbeitsplatz

In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten gilt die 3G-Regelung für alle Beschäftigte, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben. Dabei ist es unerheblich, ob der Kontakt zu Kunden, anderen Beschäftigten oder sonstigen Personen besteht. Der Handel und der ÖPNV bleiben von dieser Regelung unberührt. Sind gemäß der 14. BayIfSMV weitergehende Einschränkungen als die 3G-Regelung für die Beschäftigten festgelegt, bleiben diese ebenfalls unberührt.

Änderung der Corona-Regeln ab 06.11.21

Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird mit Wirkung zum Samstag, 06. November 2021 in folgenden Punkten geändert.

Krankenhausampel

Die Krankenhausampel bei einer landesweiten Überlastung des Gesundheitswesens wird um eine Intensivbettenkomponente erweitert und mit konkreten Maßnahmen hinterlegt.

Danach wird künftig gelten:

Gelbe Stufe: Die gelbe Stufe gilt, sobald entweder in den vorangegangenen sieben Tagen landesweit mehr als 1.200 Covidpatienten in ein bayerisches Krankenhaus eingewiesen wurden oder - das ist neu - landesweit mehr als 450 Intensivbetten mit Covidpatienten belegt sind.

Sobald nach Feststellung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege eine der beiden Alternativen greift, gilt landesweit ab dem folgenden Tag:

  • Bei gelber Stufe gilt als Maskenstandard wieder die FFP2- Maske (statt medizinischer Gesichtsmaske). In der Schule und für Kinder und Jugendliche gelten wieder die schon gewohnten Sonderregeln (Stoffmaske in der Grundschule, im Übrigen medizinische Maske). Anmerkung: Das gilt bereits jetzt im Landkreis Mühldorf a. Inn per Allgemeinverfügung
  • Alle Einrichtungen, Veranstaltungen etc., die bisher nach 3G-Regel zugänglich sind, sind dann nur nach 3G plus zugänglich: Nichtimmunisierte können also nur mit aktuellem PCR-Test teilnehmen. Innerhalb dieser nur für Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete zugänglichen Bereiche bestehen die Rechtsfolgen, die bisher für normales 3G galten. Anmerkung: Es gibt also anders als bei freiwilligen 3G plus keine Erleichterungen etwa für Maske, Abstand oder Personenobergrenzen.

    • Ausgenommen werden lediglich die Hochschulen sowie außerschulische Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archive - hier gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit auch mit Schnell- und Selbsttest (3G).

  • Für Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen gilt bei Stufe gelb verpflichtendes 2G. Anmerkung: Das gilt bereits jetzt im Landkreis Mühldorf a. Inn per Allgemeinverfügung
  • Pflegeeinrichtungen sollen zu Testkonzepten verpflichtet werden können, die unabhängig vom Impfstatus mindestens zweimal wöchentlich obligatorische Tests (Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests) für das Personal und Besucher vorsehen. Anmerkung: Eine genaue Ausgestaltung ist noch nicht bekannt.

Rote Stufe: Die rote Stufe gilt, sobald landesweit mehr als 600 Intensivbetten mit Covidpatienten belegt sind.

Sobald dies nach Feststellung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege der Fall ist, gilt landesweit ab dem folgenden Tag:

  • Einrichtungen, Veranstaltungen etc., die sonst nach 3G-Regeln zugänglich sind, sind dann nur nach 2G zugänglich, also nur für Geimpfte und Genesene, nicht für Getestete. Innerhalb dieser Bereiche bestehen die Rechtsfolgen, die für normales 2G gelten.

    • Ausgenommen werden hier die Gastronomie, Beherbergungsunternehmen und körpernahe Dienstleistungen. Hier bleibt es bei 3G plus.
    • In Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archive gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit auch mit Schnelltest (3G).

Wichtige Regelung, die bei einer Ampelstufe „ROT“ Unternehmen ab 10 Mitarbeitern betrifft:

  • Die Zugangsregelung „3G“ (einfacher Schnell- oder Selbsttest zweimal pro Woche genügt) gilt in allen Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten im Falle der roten Stufe außerdem für alle Beschäftigten, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben (egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen). Anmerkung Das gilt allerdings nicht für den Handel und den ÖPNV.

Hot-Spot-Regionen in Bayern

Angesichts des unterschiedlichen Infektionsgeschehens in den verschiedenen Regionen Bayerns wird ab Samstag, den 06. November 2021 eine regionale Hotspotregelung eingeführt. Es gilt:

In Landkreisen, die zu einem Leitstellenbereich gehören, in dem die zur Verfügung stehenden Intensivbetten bereits zu mindestens 80 Prozent ausgelastet sind, und in denen zugleich eine 7-Tage-Inzidenz von 300 überschritten wird, gelten die Maßnahmen entsprechend, die bei einer landesweiten roten Krankenhausampel gelten würden.

Das Vorliegen der Voraussetzungen wird von der Kreisverwaltungsbehörde durch Bekanntmachung festgestellt. Die Maßnahmen gelten ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag. Sie enden wieder, sobald nach Feststellung der Kreisverwaltungsbehörde einer dieser Parameter drei Tage lang unter den oben genannten Werten liegt.

Wichtige Anmerkung: Für den Landkreis Mühldorf a. Inn ist davon auszugehen, dass die oben genannten Werte überschritten sind und wir dadurch zu einer Hot-Spot-Region erklärt werden. Dies hat zur Folge, dass die Maßnahmen für die Ampelfarbe „rot“ gelten. Alle Details werden wir Ihnen hierzu rechtzeitig mitteilen – bitte lesen Sie sich aber bereits die Maßnahmen durch, die wir Ihnen unter der „Roten Stufe“ zusammengefasst haben.

Die 3G-Regelungen ab 23.08.21:

Gastronomie

  • Allgemein
    Ab einer Inzidenz von 35 ist für Gäste in geschlossenen Räumen ein Testnachweis (3G-Regel) erforderlich. Kontaktdatennachverfolgung ist erforderlich. Gastronomische Angebote dürfen nur zwischen 5 Uhr und 1 Uhr zur Verfügung gestellt werden. Es besteht für das Personal, soweit es in Kontakt mit Gästen kommt, Maskenpflicht sowie für Gäste, solange sie nicht am Tisch sitzen, FFP2-Maskenpflicht. (Anmerkung: Die Maskenpflicht für das Personal gilt sowohl in der Innen- als auch in der Außengastronomie. Die 3G Regel finden in der Außengastronomie keine Anwendung, bitte beachten Sie aber, dass Gäste dann zum Beispiel bei einem Regenschauer nicht in den Innenbereich wechseln dürfen, wenn nicht eine der 3Gs vorliegt.)
     
  • Betriebskantinen
    Ein Testnachweis ist auch bei einer Inzidenz über 35 nicht erforderlich. Ebenso bedarf es keiner Kontaktdatenverfolgung.

Das Testnachweiserfordernis in der (Innen-)Gastronomie gilt zudem ab dem 23.08.2021 nicht mehr nur, wenn Gäste aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, sondern für jeden einzelnen Gast, der ein gastronomisches Angebot in geschlossenen Räumen in Anspruch nehmen möchte. Die Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke nach § 12 Abs. 3 bleibt von dem Testnachweis unberührt und kann weiterhin ohne Testnachweis (3G-Regel) erfolgen.


Öffentliche und private Veranstaltungen, Feiern

Bei diesen Veranstaltungen in geschlossenen Innenräumen (Gastronomie, Veranstaltungsräumen, etc.) ist ab einer Inzidenz von 35 ein Testnachweis (3G-Regel) erforderlich. (Anmerkung: Das gilt insbesondere auch für private Veranstaltungen, die in der Gastronomie oder in angemieteten Veranstaltungsräumen durchgeführt werden.)


Beherbergung

Ab einer Inzidenz von 35 bedürfen Gäste bei der Ankunft und zusätzlich jede weiteren 72 Stunden eines Testnachweises (3G-Regel).


(Körpernahe) Dienstleistungen

Für die Ausübung und Inanspruchnahme von Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, muss das Personal eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Die FFP2-Maskenpflicht für die Kundschaft entfällt insoweit, als die Art der Leistung sie nicht zulässt. Der Dienstleister hat die Kontaktdaten zu erheben. In geschlossenen Räumen gilt eine Testpflicht (3G-Regel) für die Kunden.

Diese Testpflicht gilt nicht für Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden.


Besuch von Krankenhäusern

Der Besuch im Krankenhaus ist aufgrund der 7-Tages-Inzidenz von mehr als 35 nur noch nach Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich. Vollständig Geimpfte oder Genesene sind von diesem Testerfordernis wiederum ausgenommen. Für Besucher in Alten- und Pflegeheimen, sowie Behinderteneinrichtungen bleibt es bei der inzidenzunabhängigen Testpflicht.


Sport und Sportveranstaltungen

  • Bei Sportausübung und Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen ist ab einer Inzidenz von 35 ein negatives Testergebnis (3G-Regel) erforderlich.
     
  • Bei großen Sportveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter ist unabhängig von der Inzidenz die Auslastung bis zu einer Kapazität von 50 Prozent bzw. maximal bis zu 25.000 Zuschauer mit festen Sitzplätzen möglich. Wichtig hierfür ist die Vorlage eines Testnachweises (3G-Regel) und die Untersagung des Verkaufs und des Ausschanks von Alkohol.
  •  

Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen

Ab einer Inzidenz von 35 ist auch hier in geschlossenen Räumen ein Testnachweis (3G-Regel) erforderlich.


Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten

Ab einer Inzidenz von 35 ist auch hier in geschlossenen Räumen ein Testnachweis (3G-Regel) erforderlich.


Gültigkeit des Testnachweises (3G-Regel)

  • Ein PCR Test ist 48 Stunden gültig
     
  • Ein POC-Antigentest ist 24 Stunden gültig
     
  • Ein unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest (Laientest) ist 24 Stundengültig (Anmerkung: Wichtig dabei ist, dass diese Testungen unter Aufsicht in einem 4-Augen-Prinzip durchgeführt werden müssen.)

 

Wichtig: 

Geimpfte und Genesene, sowie Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Testpflicht mit entsprechendem Nachweis ausgenommen.

Auch Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, sind von den Testnachweiserfordernissen befreit.Hierfür reicht bei Schülerinnen und Schülern mit Schulort in Deutschland aus, dass sie durch Vorlage eines aktuellen Schülerausweises, einer aktuellen Schulbesuchsbestätigung oder auf andere Weise, etwa Vorlage eines Schülertickets nebst einem amtlichen Ausweispapier, glaubhaft machen, dass sie im jeweiligen Schuljahr die Schule besuchen. Die Ausnahme von den Testerfordernissen gilt auch in den Ferien. Kinder, die im September 2021 eingeschult werden, profitieren bereits jetzt von dieser Ausnahmeregelung.

Testnachweise durch Betriebe jetzt möglich

Die gute Entwicklung der Inzidenz in unserem Landkreis führt weiterhin dazu, dass auch wieder mehr – bei gebotener Vorsicht – im Landkreis Mühldorf a. Inn möglich ist. Für vieles wird dabei ein negatives Testergebnis benötigt und vorausgesetzt. Obendrein gilt weiterhin für alle Unternehmen eine Testangebotspflicht von zwei Testungen pro Mitarbeiter pro Woche.

Künftig ist es möglich, diese Testungen in den Betrieben ebenfalls mit einem Nachweis zu bescheinigen, der 24 Stunden Gültigkeit hat (ab Entnahme). Das war bis dato nicht möglich. Zu diesem Zweck fügen wir Ihnen eine Musterbescheinigung an, die wir Ihnen nachfolgend in der Umsetzung erläutern möchten.

Was ist ein Testnachweis

Ein Testnachweis ist ein Nachweis „hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in verkörperter (Zertifikat/Bescheinigung) oder digitaler Form. Die Testung muss geeignet sein, einen  direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 zu erzielen und die Testung darf maximal 24 Stunden zurückliegen.
 
Welche Testungen können mit einer Bescheinigung ausgestellte werden

  • Testnachweise auf Basis von Testungen, die Betriebe für ihre Beschäftigten anbieten (Testangebotspflicht nach Corona-Arbeitsschutzverordnung), sind für 24 Stunden ab Vornahme der Testung als Nachweis nutzbar. Es genügt, wenn die Testung als Selbsttest „unter Aufsicht“ durchgeführt wird. In jedem Fall gilt aber, dass die Testung durch Personal durchgeführt bzw. beaufsichtigt wird, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt. Das erläutern wir Ihnen weiter unten. (Anmerkung: Hier können Sie die angefügte Musterbescheinigung nutzen.)
     
  • Wenn ein Selbsttest vor Ort unter Aufsicht gemacht wird (z.B.: beim Einkaufen, im Biergarten, Friseurbesuch oder Zoobesuch etc.), kann hier ebenfalls ein Testnachweis ausgestellt werden. Diese Testnachweise können dann innerhalb von 24 Stunden ab Vornahme der Testung auch für andere Angebote genutzt werden. Anmerkung: Besondere Anforderungen an die fachliche Eignung der testenden bzw. aufsichtführenden Person bestehen hier nach den bundesrechtlichen Vorgaben nicht.
  • Ebenfalls möglich sind Testnachweise, die durch Testungen von Arztpraxen, Testzentren oder Apotheken entstehen. Auch diese Testnachweise sind für 24 Stunden ab Vornahme der Testung als Nachweis nutzbar.

Was gilt als geschultes oder erfahrenes Personal im Betrieb

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, die in der Regel in der Praxis kein Problem darstellen werden.

  1. Sofern das Personal nicht bereits über eine einschlägige Ausbildung verfügt (z. B. Ärztinnen / Ärzte oder medizinisch geschulte Fachkräfte), soll eine entsprechende Schulung absolviert werden, die neben einem fachlich-theoretischen Teil (Vermittlung von Kenntnissen zur Anwendung und Funktionsweise der Tests, etc.) auch aus einem praktischen Teil bestehen, in dem die konkrete Anwendung bzw. Beaufsichtigung der Selbstanwendung geübt wird. Der fachlich-theoretische Teil kann ggf. über eine Online-Schulung erfolgen.
     
  2. Es ist auch vertretbar, den Umstand, dass eine Person bereits seit gewisser Zeit tatsächlich ohne nennenswerte Zwischenfälle oder Beanstandungen Testungen durchgeführt bzw. beaufsichtigt hat. Anmerkung: Auch das ist als Indiz für das Vorhandensein der erforderlichen Erfahrung zu werten.
     
  3. Letztlich bleibt es der Verantwortung des jeweiligen Arbeitgebers / Dienstherrn überlassen, nur solche Personen mit der Durchführung bzw. Beaufsichtigung von Testungen zu betrauen, die mit Blick auf die o. g. allgemeinen Eckpunkte nach dessen Beurteilung entsprechend ausgebildet bzw. ausreichend geschult und erfahren sind. Eine Überprüfung der Kenntnisse und Erfahrung durch staatliche Stellen ist nicht geplant. Auch sind keine Akkreditierungs- oder Zertifizierungssystem für die Schulungsmaßnahmen geplant. Anmerkung: Ein zusätzlicher bürokratischer Aufwand soll bewusst vermieden werden.

Eine Durchführung sollte daher immer möglich sein. Sie können dieses Muster nutzen. 
 

Bundeseinheitliche Einreisebestimmungen

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat eine neue Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) erlassen, die bereits seit dem 13. Mai 2021 gilt. Sie bündelt die Regelungen zur Einreise-Quarantäne, zur Nachweispflicht (Negativtest, Impfnachweis, Genesenennachweis) und zur Anmeldepflicht. Erfreulich, durch die neue Verordnung ist auch wieder der kleine Grenzverkehr (weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet) möglich.

Die CoronaEinreiseV finden Sie hier: Verordnung

Maßgebliche Gebietseinstufungen durch das RKI

Maßgeblich sind die Einstufungen als Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebiet auf der Homepage des RKI.

Diese finden Sie hier: Einstufungen durch das RKI

Anmeldepflicht

Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich im Vorfeld über das Portal www.einreiseanmeldung.de anmelden.

Anmerkung: Informationen zu den Ausnahmen bei der Anmeldung und bei der Quarantäne finden Sie unten.

Quarantänepflicht und Beendigung durch Test

Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss grundsätzlich für zehn Tage in häusliche Quarantäne. Hier ist eine Vorzeitige Beendigung der Quarantäne durch negativen Test, Impfnachweis oder Genesenennachweis möglich.

Nach dem Aufenthalt in einem einfachen Risikogebiet kann die Quarantäne jederzeit durch Vorlage eines negativen Tests, eines Impfnachweises oder eines Genesenennachweises beendet werden. Eine fünftägige Wartefrist bis zur Durchführung der Freitestung ist nicht mehr vorgesehen Bitte beachten Sie, dass dies nur bei einfachen Risikogebieten gilt.

Nach Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet kann der Test zur Quarantäne Befreiung erst nach fünf Tagen durchgeführt werden. Der Impfnachweis oder Genesenenachweis kann jedoch auch hier schon früher vorgelegt werden.

Sonderregelungen für Virusvarianten-Gebiete

Nach Aufenthalten in Virusvarianten-Gebieten beträgt die Quarantänezeit 14 Tage. Sie kann weder durch einen negativen Test, durch einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorzeitig beendet werden.

Relevante Ausnahmen von Anmelde- und Quarantänepflicht

Von der Anmeldepflicht und der Quarantänepflicht sind auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses unter anderem Personen befreit, die

  • durch ein Risikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
     
  • zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen
     
  • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, (das gilt nicht bei Aufenthalten von mehr als 72 Stunden, wenn sich die Betroffenen innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvarianten Gebiet aufgehalten haben)
     
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (Kleiner Grenzverkehr)
     
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, (das gilt nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet nur, wenn die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betriebliche Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist)


Grenzpendler ist eine Person, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein Risikogebiet begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt, oder diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die einen Grenzpendler zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.

Grenzgänger ist eine Person, die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt, oder diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die einen Grenzgänger zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht (mit negativem Test) Anmeldung trotzdem erforderlich

Nur von der Quarantänepflicht (aber nicht von der Anmeldepflicht) sind unter anderem Personen mit einem negativen Testnachweis befreit,
 

  • deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, insbesondere Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und Betreuungspersonal,
     
  • sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
     
  • zum Zwecke einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist, und der Arbeitgeber die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde anzeigt und die ergriffenen Maßnahmen dokumentiert.


Nachweispflicht

Über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis müssen Personen, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in folgenden Fällen verfügen:
 

  • wenn sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochinzidenzgebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben,
  • egal von wo sie einreisen, wenn sie unter Inanspruchnahme eines Beförderers in die Bundesrepublik Deutschland auf dem Luftweg einreisen.

Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben müssen zwingend einen Testnachweis vorlegen. Ein Impfnachweis oder Genesenennachweis reicht nicht aus.


Anmerkungen:

  • Grenzgänger und Grenzpendler müssen den Nachweis nur zweimal pro Woche vornehmen.
  • Bei Hochinzidenzgebieten muss Transportpersonal den Nachweis nur vorlegen, wenn der Aufenthalt 72 Stunden überschreitet.
  • Alle anderen Personen müssen den Nachweis spätestens 48 Stunden nach Einreise vorlegen können. Diese Pflicht gilt nicht für Personen, die ohne Nachweis von der Anmelde- und Quarantänepflicht befreit sind (wie beschrieben).
  • Alle Ausnahmen und Nachweise gelten nur für Personen, die aktuell keine Corona-Symptome zeigen.

Genesene und Geimpfte

Definition von Geimpften und Genesenen

Als vollständig geimpft gilt man, wenn die letzte erforderliche Corona-Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Als vollständig geimpft gilt auch, wer nach einer Corona-Erkrankung genesen ist und zumindest eine Impfung erhalten hat.

Als genesen gilt, wer einen positiven PCR-Test vorlegen kann, der nicht jünger als 28 Tage und nicht älter als sechs Monate ist. Die Durchführung eines Antikörpertests reicht nicht aus, um als genesen zu gelten.

Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Erleichterungen gelten grundsätzlich nur, wenn die Betroffenen aktuell keine Corona-Symptome zeigen.

  • Soweit die Infektionsschutzmaßnahmen die Vorlage eines negativen Testergebnisses verlangen, sind Geimpfte und Genesene hiervon befreit. (Anmerkung: Das gilt aber nicht für den Schutz vulnerabler Gruppen, also z. B. für Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäuser)
  • Kontaktbeschränkungen gelten nicht, soweit sich nur Geimpfte und Genesene treffen. Sind an Zusammenkünften auch andere Personen beteiligt, zählen Geimpfte und Genesene nicht als Teilnehmer bei der Berechnung der Höchstgrenze.
  • Die nächtliche Ausgangssperre gilt nicht für Geimpfte und Genesene.
  • Geimpfte und Genesene treffen keine Quarantänepflichten bei Kontakt zu Erkrankten und nach der Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten. Das gilt allerdings nicht für den Kontakt mit an (in Deutschland noch nicht verbreiteten) Virusvarianten erkrankten Personen oder nach der Rückkehr aus Virusvarianten-Gebieten.

Antigentests als ergänzendes Instrument in der Pandemiebekämpfung

⇒Regelmäßige Corona-Tests für Mitarbeiter des Markt Haag i.OB

Um dauerhaft für die Bürger erreichbar zu bleiben und eine persönliche Vorsprache mit Terminvereinbarung weiterhin zu ermöglichen, werden nun regelmäßig Corona-Tests für die Mitarbeiter des Markt Haag i.OB durchgeführt. Ein bis zwei Mal pro Woche können sie einen Antigen-Schnelltest machen. Drei Mitarbeiterinnen haben sich extra hierfür schulen lassen. Auch Selbsttests sind für die Mitarbeiter erhältlich.

Was bringt die Test-Strategie überhaupt?

Das RKI hat eine online-Vorabveröffentlichung erstellt, was Schnelltestkonzepte bringen können: 
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/17_21.pdf?__blob=publicationFile

Die Tests "sind neben allem anderen Bekannten (AHA-L) ganz klar ein Baustein, um die Zahlen bis zum Eintritt des Impferfolgs zu senken und zu stabilisieren. Hierzu braucht 40% der Bevölkerung, die REGELMÄßiG = 2 x wöchentlich, einen Test machen, weitere 40% die sporadisch testen. Die Grafiken am Ende verdeutlichen die Effekte sehr gut. Erst wenn die Zahlen wieder im Griff sind, werden die ersehnten Öffnungsschritte möglich sein. Diese können dann über Testangebote abgesichert werden.", so Christina Mayerhofer, Grafschaft-Apotheke.

Die Schnelltests sind ein Beitrag, den jeder Einzelne leisten kann. Ziel ist es, Infektionsketten zu brechen und Infektionscluster schnell zu entdecken und so die Zahlen langfristig unter Kontrolle zu bekommen. 
Aktuell werden die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Kalenderwoche pro Person vom Bund übernommen. 

 

Testmöglichkeiten im Landkreis Mühldorf

Wo kann ich mich überhaupt testen lassen?

zu den Teststationen ⇒

 

Impfungen mit AstraZeneca im Bürgersaal Haag i. OB

Wie sind die Impftage gelaufen?

In Haag wurden an den fünf Impftagen über 1.300 Personen erstgeimpft. In den drei Impfzentren Haag, Mühldorf und Waldkraiburg zusammen wurden ca. 5.500 Personen geimpft.

Ankündigung: 
Die Zweitimpfungen werden vorauss. vom 07.07.2021 bis 11.07.2021 stattfinden.

 

Von Mittwoch, 14.04.2021 bis einschließlich Sonntag, 18.04.2021 gab es ein zusätzliches Impfangebot im Bürgersaal des Marktes Haag i. OB. An den fünf Tagen wurden hier neben den regulären Impfungen im Impfzentrum Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca angeboten.  Bürgermeisterin Sissi Schätz freute sich über dieses dezentrale Impfangebot für die Bürger im westlichen Landkreis.

 

Erste Impfungen im Hausärzte-MVZ Haag: Testlauf erfolgreich

In fünf Hausarztpraxen im Landkreis Mühldorf a. Inn wurden in dieser Woche die ersten Personen gegen das Corona-Virus geimpft. Der Testlauf ist erfolgreich gestartet. „Im MVZ Haag beispielsweise wurden 30 Impfungen verabreicht. Die Abläufe und die Zusammenarbeit mit dem Team des Impfzentrums vor Ort in der Praxis haben reibungslos funktioniert“, so Dr. Ulrich Ebermann, stellvertretender medizinscher Leiter des Impfzentrums und Ansprechpartner für die Hausärzte.

Neben dem MVZ in Haag werden auch in Schwindegg, Waldkraiburg sowie in Hausarztpraxen in Mühldorf und Neumarkt St. Veit  weitere Probeläufe durchgeführt. Die dort praktizierenden Ärzte haben in den vergangenen Wochen bereits Erfahrungen im Einsatz mit Mobilen Impfteams gesammelt. Jetzt geht es darum, Logistik und Abläufe durchzuspielen und Erfahrungen in der praktischen Umsetzung vor Ort zu sammeln. Nach Abschluss der Testphase sollen schrittweise die Kapazitäten auf weitere Praxen im Landkreis ausgeweitet  werden, sofern genügend Impfstoff vorhanden ist.

Die Priorisierung richtet sich auch in den Hausarztpraxen nach der bundesweit geltenden Impfverordnung. Demnach werden zunächst über 80-Jährige der Priorisierungsstufe 1 geimpft. Für Landrat Max Heimerl ist die Schaffung von dezentralen Impfangeboten in den Praxen die richtige Strategie. Er machte sich selbst ein Bild von den ersten Impfungen vor Ort im MVZ in Haag: „Mit den Testläufen wird die flächendeckende Einbindung der Hausärzte bei den Impfungen vorbereitet. Ich bin den niedergelassenen Ärzten für ihre Unterstützung sehr dankbar. Jetzt hoffen wir, dass im April - wie angekündigt - deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht und weitere Praxen ins Boot geholt werden können.“

Auch Bürgermeisterin Sissi Schätz freut sich über das dezentrale Angebot: „Von Anfang an war es der Wunsch unserer Bürgerinnen und Bürger, auch in Haag eine Impfmöglichkeit zu haben. Dass dies nun im MVZ möglich wird, ist ein super Zusatzangebot für den westlichen Landkreis.“

Freuten sich über den gelungenen Testlauf im MVZ Haag: Landrat Max Heimerl und Bürgermeisterin Sissi Schätz mit einem Patienten, der in der Hausarztpraxis geimpft wurde.

Rathaus

Rathaus
 

Das Rathaus ist für den Parteiverkehr ohne Terminvereinbarung geöffnet.
Es werden alle regulären Anliegen der Bürger bearbeitet. 


Die Öffnungszeiten sind:

Montag – Freitag 08.00 Uhr  - 12.00 Uhr

Montag – Mittwoch 14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Donnerstag  14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Bitte beachten Sie:

Die Pflicht zum Tragen einer Maske, zur Händedesinfektion und zum Abstandhalten besteht weiterhin.

 

Online-Services:
Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeiten des Bürgerservice-Portals.
Viele Anträge können online über dieses Portal abgewickelt werden.

 

Gelbe Säcke:
Gelbe Säcke werden vom Bürgerbüro des Landratsamts zu folgenden Zeiten über das Fenster neben der Eingangstür ausgegeben:

Montag: 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 18.00 Uhr

Außerdem sind diese im Wertstoffhof zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten erhältlich.

 

Gemeinderatssitzungen

Sitzungen von Gemeinderat und seinen Ausschüssen werden weiterhin im Bürgersaal abgehalten. Bürger, die die Gemeinderatssitzungen des Marktes Haag i. OB besuchen möchten, müssen ab sofort einen Corona-Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Ein Selbsttest ist nicht gültig.

 

Märkte

Aktuell dürfen keine Warenmärkte durchgeführt werden.



Schlossturm, Schlosshof

Der Schlosshof ist für Besucher geöffnet, der Schlossturm ist noch geschlossen.

 

 

Spielplätze

Die Spielplätze bleiben geöffnet und sind für Kinder in Begleitung Erwachsener zugänglich. Ausreichende Abstände zueinander sind einzuhalten. Für Personen ab 15 Jahren gilt eine Maskenpflicht.


Sportstätten

Die Sportstätten (Realschulturnhalle und Calisthenics-Anlage) sind geschlossen.

 

Wertstoffhof

Der Wertstoffhof ist zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet. Es gilt bei Benutzung eine Maskenpflicht und die Beachtung der Abstandsregelungen.


Abfall und Coronavirus

CoronaV_und_Abfall.pdf

 

Trinkwasser und Coronavirus

CoronaV_und_Trinkwasser.pdf

 

Hilfen für betroffene Unternehmen

Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Situation ist es laut Bürgermeisterin Schätz das Gebot der Stunde, die örtlichen Unternehmen und damit auch deren Arbeitnehmer in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen.

Neben den staatlichen Möglichkeiten bietet der Markt Haag i. OB in begründeten Fällen eine zinslose Stundung von Gewerbesteuerforderungen bis zum 30.06.2020 an. Hierdurch soll eine vorübergehende Liquiditätsschwäche der Betriebe abgemildert werden.

Die Stundung kann formlos  unter Angabe der Gründe schriftlich (Markt Haag i. OB, Marktplatz 7, 83527 Haag i. OB), per Mail (info@markt-haag.de) oder per Fax (08072/9199-55)  beantragt werden.

Vorrangig werden die Betriebe gebeten, eine Anpassung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen durch das Finanzamt zu prüfen! Hier das Antragsformular:

https://top.oberbayern.de/wp-content/uploads/2020/03/Steuererleichterungen_aufgrund_der_Auswirkungen_des_Coronavirus.pdf

Beigefügt befindet sich das Schreiben des LRA Mühldorf a. Inn zu den staatlichen Hilfen für betroffene Unternehmen.

 

Einkaufshilfe für ältere Bürger und Risikogruppen

Auf das Angebot der Einkaufshilfe durch das Soziale Nachbarschaftliche Netzwerk, SoNNe e.V., wird hingewiesen.

Durch den Corona-Virus sind ältere oder kranke Bürger besonders gefährdet. Diesen wird empfohlen, Kontakte mit anderen Personen zu reduzieren, um Ansteckungsgefahren zu vermeiden. Hier bietet  SoNNe e.V. die Unterstützung und Besorgung von Einkäufen an. Unterstützt wird dieses Angebot während der Bedrohungslage durch die Gemeindeverwaltung mittels personeller Ergänzung und Bereitstellung eines Fahrzeuges.  

Bei Bedarf wenden Sie sich bitte telefonisch an SoNNe e.V. unter 08073 9147 3 47 oder das Rathaus unter 08072 9199-0.